Dienstag, 2. August 2016

Die Luft ist raus

Als ich vor einigen Jahren anfing zu bloggen, war ich höchst motiviert.

Ich wollte mir so vieles von der Seele tippen.
Wollte lesen und gelesen werden.
Wollte eine eigene Plattform haben.
Bekannter werden.

Dann kam der Dämpfer.
Jemand lauerte mir digital auf und stand dann plötzlich im realen Leben vor mir.
Vor meiner Wohnung.
Immer wieder.
Klingelte.
Rief mich an.
Ja, selbst die Handynummer hatte er.

Daraufhin löschte ich meinen ersten Blog. Instagram. Facebook. Das tat weh. Warum? Weil es einfach schon ein kleiner Teil von mir wurde. Aber ich wollte dieser Person keine weitere Plattform bieten. Auch hatte ich schlichtweg Angst.

Ich wechselte meinen Namen und wurde zu Frau Brot. BrummelBrot. Eine eher anonyme Person im Netz.
Ich verlor sehr viele Leser. Anonym ist man so viel uninteressanter. Und unglaubwürdiger. Kann ich auch sehr gut nachvollziehen.
Doch gänzlich privat bloggen wollte ich auch nicht. Ich weiß ja selbst wie das ist, wenn man einem privaten Blog folgt. Man liest nur die Hälfte. Wenn überhaupt.

Auch Frau Brot bin ich nun schon einige Jahre.
Gerne, übrigens.

Dann fasste ich einen weiteren Entschluss. Diese wirre Impressums-Pflicht machte mir Angst. Ich wollte nicht mit Klarnamen, Adresse und Telefonnummer im Netz unterwegs sein. Ich finde diese Regelung für Privatpersonen einfach nur wahnsinnig und weltfern.
Überall wird propagiert, dass man gefälligst seine Daten schützen soll...
Aber nur weil man gerne mal seine Gedanken auf einer festen Plattform wie dem eigenen Blog mit anderen teilen möchte, soll man sich derart nackt machen?!
Ne. Nicht mit mir.
Schon gar nicht, nach solch einem Erlebnis.

Ergo. Sven und ich starteten das Projekt "BloggerBaguette".

Was waren wir motiviert. Was hatten wir für Massen an Ideen!?
Aber viele verliefen im Sande. Die Realität hat uns einfach eingeholt. Es blieb einfach nicht ausreichend Zeit für diese Plattform.
Aber es plätscherte dennoch vor sich hin und man versuchte die Seite immer wieder zu reanimieren. Denn tot ist der Blog bis heute nicht. Eigentlich.

Auch habe ich bis heute Freude daran, Gedanken, Ärgernisse und Dinge des Alltages schriftlich festzuhalten. Doch ich bin nicht mehr Anfang/Mitte 20 und Single mit Teilzeitjob.

Ich bin ne Voll(blut)zeit-Mutter mit Haushalt und Partner. Meine Krankheiten sind auch nicht wie von Zauberhand weg. Die plagen mich genauso noch tagtäglich und erinnern mich regelmäßig daran, dass ich eben noch ganz andere Päckchen mit mir zu tragen habe. Das vergessen nur leider zu viele Menschen in meinem RL-Umfeld.

Ich habe Verpflichtungen. Verantwortung.
Früher war es egal, wann ich was gegessen hab. Jetzt lebe ich mit zwei sehr verfressenen Männern zusammen. Der eine kann sich noch nicht selbst versorgen und der andere sorgt unermüdlich dafür, dass der Kühlschrank voll mit Essen ist, welches ich den beiden Herren kredenzen kann. Ja. Essen hat einen hohen Stellenwert eingenommen.

Ich bin derzeit gerne die Hausfrau und Mutter.
Ich nehme mir diese Zeit bewusst.
Der Lütte wird sowieso viel zu schnell groß und selbständig. Wie schnell war dieses erste Jahr vorbei!? Viel zu schnell, wenn ihr mich fragt.

Während mich viele im Umfeld in den Bezahl-Beruf drängen, will ich aber nicht. NOCH NICHT. Warum auch!? Ich KANN zuhause bleiben.

Realistisch betrachtet, reißen es diese paar Jahre bei meiner Rente nicht mehr raus. Aber diese paar Jahre sind für meinen Sohn (und ggf. Kind Nr. 2) die Kindheit.

Ferner bin ich gerade auch in einem Beruf. Wie nannte es die Werbung unlängst so schön?! "Ich leite ein kleines, erfolgreiches Familienunternehmen". Bäm.

Ich fühle mich wohl so wie es ist.

Klar ist es mal anstrengend und das will ich dann auch mal sagen dürfen, ohne dieses saudämliche "du hast es dir doch so ausgesucht". Ich liebe mein Kind. Mal von paar Verrückten abgesehen, liebt jede Mutter ihr Kind. Abgöttisch. Ich würde alles für den Kleinen geben.
Trotzdem ist es anstrengend, wenn er gerade mal wieder eine Phase durchlebt und den ganzen Tag motzt und nachts vor Kopfkino nicht in den Schlaf findet. Ja. Auch die Kleinen haben sowas.
Ich kann ihn dann nicht alleine schreiend in einem Zimmer lassen. Andere können das. Ich/wir nicht.

Dann ist der nächste Tag gelaufen. Für einen selbst und das Kind genauso. Alle müde und grantig.

Andre haben da die Option Oma/Opa. Ich nur bedingt. Aus Gründen.

Ich bin also letztlich überwiegend auf mich allein gestellt. Jammer ich deswegen? Nein. Aber ich darf das doch bitte auch mal doof finden!?

Fakt jedenfalls ist, dass sich mein Fokus verändert hat. Bis 2014 war ich für mich das Zentrum. Jetzt habe ich mich etwas zurück genommen. Aktuell vielleicht etwas mehr, als mir lieb ist... Aber der Lütte bleibt ja nicht ewig so klein. Ehe ich doof gucke, sitzt er im Kindergarten und ich weiß vermutlich dann erst mal nicht mehr, was ich mit der vielen Zeit anfangen soll.

Mein Tag baut sich um den des Kindes auf. Ich kann den Kleinen nicht im Bett brüllen lassen, nur weil ich noch schnell online einkaufen will. Ich kann den Kleinen nicht hungern lassen, nur weil ich grade noch einen Blogpost tippen will.
Ist das Wetter schön, sind wir meist draußen. Das schadet mir auch nicht.
Das Smartphone liegt auch mehr rum, als dass ich es in der Hand habe. Das schadet mir auch nicht.

Natürlich vermisse ich es manchmal, einfach jetzt in diesem Augenblick loszutippen oder all eure tollen Posts zu lesen. Doch... Wenn mich dann diese zwei grün-blauen Augen ansehen. Umrandet von hellbraunen Locken. Tja. Da weiß ich, wer gewinnt!

Man verliert vor lauter digitaler Welt doch sowieso schon den Blick fürs echte Leben. Bei mir verschmilzt das zwar zum Teil noch immer, aber wenn ich in den letzten 13 Monaten eins gelernt habe, dann, dass es Wichtigeres gibt als Twitter, Instagram oder auch Blogspot.

Mein Blog. Meine kleine, geheime Welt. Wie viel Zeit doch in diverse Texte gesteckt wurde. Wie viele Gedanken hier drin stecken. Welch verrückte Ideen. Mein geliebtes MuskelKaterchen.
Letzterer thront noch immer im Wohnzimmer und meckert vor sich hin...

Ich hatte schon überlegt, die Seite offline zu stellen - Doch da legte Sven sein Veto ein. Mit Recht. Es wäre schade um all die Arbeit und irgendwie will ich mich doch nicht so ganz damit abfinden, hier alles gänzlich verstauben zu lassen. Gänzlich die Schotten zu schließen.

Aber eins ist klar. Aktuell ist der Blog eher eine Last. Ständig habe ich im Hinterkopf, dass ich doch eigentlich mal wieder bloggen wollen würde. Aber ich will nicht ständig nur 20-Wort-Posts veröffentlichen. Dafür gibt es Twitter bzw. mit Bild dann Instagram. Die wenige "ME-Time" will ich dann auch wirklich für mich nutzen. Sport machen. Malen. Fotoalben anlegen. Richtiges Tagebuch führen... Irgendwo muss man einfach Abstriche machen und jener ist jetzt einfach die logische Konsequenz.
Der Tag hat nunmal nur 24 Stunden und ich schlafe derzeit sowieso nur 4-5 davon. Was viel zu wenig ist. Das weiß ich auch. Aber ich muss einfach mal etwas Zeit für mich haben und das geht nur in den Abendstunden, wenn der Lütte schläft. Vorher wartet aber noch der Haushalt. Denn vieles klappt mit Kleinkind am Rockzipfel nur schwer bis gar nicht.

Und was soll jetzt aus der Seite werden!?
Geschlossen wird sie nicht. Auch wird es vielleicht von meiner Seite her hi und da noch gelegentlich einen Post geben - Aber nicht mehr regelmäßig. Sven möchte sich auch wie jetzt hi und da mal mitteilen.

Regelmäßig gibt es eher bei Instagram, Twitter und neuerdings auf Snapchat was zu sehen/hören. Das läuft einfach so nebenbei. Deutlich angenehmer, wenn die Zeit knapp ist. Für einen Post hier muss ich den PC einschalten (da allein schon die Formatierung via App ne Katastrophe ist). Das mach ich nicht mal fix. Schon gar nicht, wenn der Kleine um mich herum wuselt.

Ich hoffe, ihr paar übrig gebliebenen Leser da draußen... Ihr bleibt uns dennoch erhalten. Es gibt ja für die Neugierigen Alternativen.

Lasst es euch gut gehen!
Vielleicht auf bald in diesem Kanal!

Euer BrummelBrot

Montag, 1. August 2016

Kino Baguette - Heute: "Dumplings - Delikate Versuchung"

Es ist schon etwas länger her, dass wir hier im Blog wieder mal einen richtig guten Film hatten. Da kommt es doch gerade richtig, dass ich heute im wahrsten Sinn des Wortes etwas ganz delikates in wunderschönen Bildern, einer noch wunderschönen Bai Ling in der Hauptrolle und einer wahrhaft bissigen Message zu bieten habe.

Wir zeigen den chinesischen Film "Dumplings", des Regisseures Fruit-chan in der wunderbar synchronisierten deutschen Fassung.

Worum gehts?

Wir werden alle nicht jünger. Mrs Li (Miriam Yeung), eine ehemals gefragte Schauspielerin bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Sie geht auf die 50 zu und ihre Jugend ist längst nur noch traurige Vergangenheit. Sie wird immer seltener besetzt und auch ihr Mann scheint es mit der Treue nicht mehr so ernst zu nehmen.

Li möchte ihre Jugend um jeden Preis erhalten...


Doch seit kurzem ergreift Li harte Maßnahmen im Kampf gegen das Altern. So besucht sie mehrmals im Monat, die ehemalige Ärztin "Tante Mai" (Bai Ling). Mai serviert Teigtaschen mit einer besonderen Füllung, die bereits nach wenigen Monaten die Rückkehr der Jugend versprechen. Sie muss es wissen. Sie selbst ist bereits Ende 60 und sieht aus wie Anfang 30.

Tante Mai hat die Quelle der ewigen Jugend...


Auch Li wird zunehmend jünger, Doch Li ist sich der Quelle der Jugend sehr gut bewusst. Die Teigtaschen enthalten sorgfältig und liebevoll zubereitete Föten aus Abtreibungskliniken, die Tante Mai heimlich nach karitativen Abtreibungen für ungewollt schwangere junge Damen, zu sich nach Hause schmuggelt....

Auch wenn das Thema etwas derb klingt, kann ich den Film wärmstens empfehlen. In wunderschönen Bildern wird das morbide Thema dem Zuschauer auf eine geradezu untypische leckere Art serviert.  Dank Netzkino können wir den Film in voller Länge einfach voller Länge hier ansehen. Ich wünsche gute Unterhaltung und empfehle, nach dem Genuss des Films die kommenden 2 Wochen Tortellini aus dem Speiseplan zu streichen.

Und nun zum Film. Einfach hier auf Play drücken. Viel Vergnügen.


Nachtrag: 

Wer an dem Film Gefallen gefunden hatte, bekommt hier von mir noch ein kleines Extra. Ursprünglich ging der Film nicht 90 Minuten sondern war auf 40 Minuten gekürzt Teil der Asia Grusel Anthologie "Three Extremes". Im groben und ganzen handelt es sich um den gleichen Film, nur dass die Nebenhandlung stark Federn lassen musste. Der wichtige Unterschied zur Langversion ist das alternative Ende, das ich persönlich noch besser finde, als das eigentliche Ende im Film. Deshalb verlinke ich euch hier das bessere alternative Ende.



Über Kommentare und Diskussionen zu dem Film würde ich mich natürlich sehr freuen. Bis dahin... Bleibt jung und achtet auf eine gesunde Ernährung. ;-)

Mittwoch, 27. Juli 2016

Snelbstporträt

Wer mir auf Snapchat folgt, kennt es ja schon... Aber ich wollte euch diese Aktion nicht vorenthalten.

Wie bei Instagram und Co. haben sich auch auf Snapchat diverse Motto-Tage eingebürgert. Wie der Mitmach-Mittwoch von @bomelino beispielsweise. Da habe ich mich heute beteiligt.

video



Warum und wie und überhaupt!?
Bomelino gibt am Dienstag Abend immer ein Thema bekannt und man hat den ganzen Mittwoch Zeit, sich entsprechendes einfallen lassen zu können.

Ich muss sagen, Snapchat ersetzt mir mehr und mehr Twitter. Auch wenn der Dialog mit anderen Snappern (?) etwas umständlich gestaltet ist und man nur über drei Ecken zu anderen Personen kommt. Es macht Spaß. RICHTIG Spaß, wenn man nur den richtigen Leuten folgt.

Und weil ich dort auch sehe, wer meine Snaps ansieht, kann ich dort auch mehr von mir zeigen als bei den anderen Plattformen (ohne alles stumpf privat zu schalten).

Habt noch nen schönen Mittwoch (=
Euer BrummelBrot

Dienstag, 19. Juli 2016

Wie andere wohnen...

... und was ich vermisse.
Früher konnte ich meine geliebte Single-Wohnung dekorieren und vollstellen wie ich wollte. Meine Wohnung. Meine Regeln.
Ja. Meine Bude war voll. Sehr voll. Bücher. Zeitschriften. Nippes. Alles Dinge, die ich mochte und der verschiedenen Interessen wegen auch rege in Gebrauch hatte. Der Nachteil, wenn man nicht nur eindimensional interessiert ist.

Ich lese gerne. Ich male gerne. Ich bastle hi und da gerne. Ich fotografiere gerne. Ich versuche mich am Nähen.
Für alles braucht man eben ein paar Dinge. Alles fand in der kleinen Wohnung seinen Platz. Ich bin bis heute ein Meister der Nutzung jeder Nische. Notgedrungen.

Während der Bär sein Leben lang viel Platz gewohnt ist, hatte ich immer nur sehr begrenzten Raum für mich. Klar. Bei drei Geschwistern und ner kleinen Mietwohnung - Und ich wurde trotzdem groß. Und meinen Dachschaden hab ich definitiv nicht deswegen, weil ich mein Zimmer mit meinem Bruder teilen musste...

Der Bär war es absolut nicht gewohnt, dass man so viel Kram hat. Zumindest nicht auf einem Haufen. Denn, was er und seine Familie gern vergisst: Die haben einen großen Keller. Und im 1. Stock sind auch zwei Zimmer voll mit Kram. Und nen Dachboden gibt es auch noch. Und ne Garage.
Ihr merkt. Da gibt es viel "versteckten" Stauraum. Klar, dass man so die Wohnräume relativ nackt halten kann und vermeintlich nicht viele Sachen hat (...)

Nicht jeder liest so gerne wie ich. Ja. Es gibt eBooks. Unterwegs sind die grandios - Aber ich bin ehrlich. Ich liebe es, was "Richtiges" in der Hand zu haben. Ich will blättern. Stöbern. Nachlesen. Das alles klappt nur bedingt bei eBooks. Aber ich habe wirklich zu viele Bücher. Ich bin am Überlegen, ob ich nicht nach dem Umzug ins Haus hier im Ort ein offenes Bücherregal bei der Gemeinde anregen werde. Ich allein könnte da schon einiges stiften. Denn es gibt hier wirklich ein paar Bücher, die ich nicht mehr lesen werde (sie aber nicht bei Medimops oder dgl. verscherbeln möchte, da sie dort wohl nur im Müll landen). Vielleicht lässt sich auch die Bücherei darauf ein. Mal sehen. 

Ansonsten will ich jetzt schon etwas ausmisten. Was den Babykram vom BrotBärchen betrifft, bin ich noch unschlüssig. Eben, da eine Nr. 2 nicht ausgeschlossen ist. Aber der Kram wandert erst mal wieder ins alte Kinderzimmer des Bären. Ist es hier aus dem Weg. Immerhin. 
Ich hab mir auch schon einen Account bei Instagram angelegt, um wieder "nur fürs Porto" Sachen zu verschenken. Werde den Account bei Zeiten verlinken, wenn es sich lohnt. Vielleicht hat ja der ein oder andere Interesse daran. War ja bei meiner ersten Ausmist-Runde auch der Fall!

Montag, 18. Juli 2016

Hnnnnng

Also die nächste Mutter, die mir rät, doch mittags zu schlafen, wenn das Kind auch schläft...
Also...
DER DREH ICH DEN HALS UM!!!

Freitag, 15. Juli 2016

Sack'scher Freitagsfüller


Hallodrrrr 


Es ist Frrreitag und ich darf wieder an den Computer. Der kleine Menscherich schläft nämlich nochmals, nachdem er gegen 6 meinte, ausgeschlafen zu sein. 
Muss man nicht verstehen. 

Aber jetzt muss ich mal mit euch schimpfen! 
Warum bringen sich Menschen gegenseitig um?! Das ist doch dumm! Und dann auch noch aus solch dämlichen Gründen... Gründe, die KEINE sind. 
Es gibt NIEMALS einen Grund, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen! 
Herrschaft! 

Wann hört das endlich auf!?

*kopfschüttelnd ab




Aber den Freitagsfüller tipp ich natürlich dennoch: 

1. Die ganze Welt spielt verrückt! Es wird Zeit, dass ein Perlsack das in die Hand nimmt!
2. Denn ICH will mehr.
3. Brauchen wir eigentlich immer diesen Hass? Warum kann mensch nicht einfach friedlich nebeneinander her leben!? 
4. Ich trage lieber "barpfotig", statt Flip-Flops
5. Schneller geht es, wenn man Gas gibt
6. Aber manchmal muss man auch (rechtzeitig) auf die Bremse treten.
7. Was das Wochenende angeht, wird diesmal nicht viel geboten sein. Das letzte WE war wieder voll mit Gedöns. Und die Menscheriche sind total mit diesem Hausbau beschäftigt. Die sind aber auch immer so anspruchsvoll. Tzä

Vielen Dank Barbara

Habt ein schönes Wochenende
Pfotenwackler. Euer MuskelKater

Mittwoch, 13. Juli 2016

Lisa - Wahr oder gelogen?

Hallo Leute. Heute wollen wir mit einer kleinen Geschichte eine wohlige Gänsehaut bescheren. Am Ende ist eure Meinung gefragt. Kann das wirklich so passiert sein?

Fühlt ihr euch wohl? Das kann sich gleich ändern. Denn jetzt kommt die Geschichte von

Lisa.

Die folgenden Seiten stammen aus einem Notizbuch eines kleinen Mädchens irgendwo in den USA. Auf den nun folgenden Seiten beschreibt sie die Freundschaft zu ihrer Freundin Lisa. Da das Originaldokument von einem Kleinkind geschrieben wurde, werde ich absichtlich bei der Übersetzung ein paar ähnliche Schreibfehler einbasteln um den Flair zu erhalten.


"Das ist Lisa. Sie ist meine Freundin. Meine Mama und mein Papa können sie nicht sehen, also sahgten sie, sie ist meine imagineere Freundin. Lisa ist eine nette Freundin"




"Heute wollte ich eine Blume im Garten einpflanzen. Ich hab es im Sandkasten versucht, doch Lisa sagt, dass da ihr Papa schläft. Also hab ich sie in einer Tasse mit Erde gepflanzd."




"Lisa ist heute mit mir in der Schule. Ich hab sie mitgebracht um sie allen zu zeigen, Aber Mrs. Monroe ist böse geworden weil sie Lisa nicht sehen kann. Lisa ist traurig geworden und hat den Tahfelschwamm versteckt,"




"Gestern war mein Geburtstag. Mama hat Pizza gekauft aber keiner ist gekommen. Lisa hat gesagt, die Leute sind alle zur Terasse gekommen und sind dann wieder gegangen. Aber sie haben Geschenke da gelassen. Ich hab 3 Barbies, ein paar Schuhe und 5 Dollar bekommen. Ich und Lisa haben Barbie gespielt."




"Mrs. Monroe ist heute apwehsent. Unsere Ährsatz Lehrerin heisst Mrs. Digman. Sie ist hübsch und nett und lässt und nach der Schreibens Zeit immer einen Snack essen. Ich wünschte, Mrs. Digman kann unsere Lehrerin bleiben."




"Heute hat Jonathahn Parker mein Mäppchen geklaut. Mrs. Digman konnte es nicht finden. also hat sie ihm gesagt er soll mir seine Stifte geben. Lisa ist auch zur Schule gekommen aber Mrs. Digman kann sie nicht sehen, aber sie glaubt, dass Lisa echt ist."




"Gestern waren Lisa und ich lange laufen, bis der Mond aufgegangen ist. Papa ist wirklich wühtend geworden und hat gesagt, Lisa ist dumm und unecht. Lisa ist traurig gewesen und ist verschwunden. Heute ist sie nicht zur Schule gekommen, aber Mrs. Digman hat gesagt, Mrs. Monroe kommt nicht wieder zu uns."




"Papa war den ganzen Tag gestern auf der Arbeit. Er ist nicht mal heim zum Abendessen gekommen. Heute ist er immer noch auf der Arbeit. Mama hat mir einen Pudding in die Lunch Box gepackt. ich mag Pudding am Liebsten."




"Lisa fehlt mir. Papa hat wirklich viel auf der Arbeit zu tun. Er ist das ganze Wochenende nicht nach Hause gekommen. Mama ist böse auf ihn. Ich werde Lisa einen Brief schreiben."




"Liebe Lisa, Du fehlst mir. Bitte komm wieder zurück. Es tut mir leid, dass mein Papa gemein war. Du bist meine beste Freundin."



"Lisa ist gestern wieder zurück gekommen. Sie sagt es tut ihr leid, dass sie gegangen ist und ich hab ihr gesagt, dass mein Papa nicht heim kommt. Lisa sagt, dass Mrs. Monroe und er jetzt schlafen - genau wie ihr Papa. Ich hoffe, sie wachen bald wieder auf."



(Hier endet das Schreibheft...)



Um den Blogbeitrag passend zu beenden lassen wir vielleicht jemand zu Wort kommen, den der eine oder andere von uns noch kennt. 


"Hat Lisa dafür gesorgt, dass der Vater des Mädchens und ihre Lehrerin nun für immer schlafen? Ist Lisa wirklich nur eine Fantasie Freundin, wie man es ja öfter bei kleinen Kindern beobachtet. Ist sie ein Geist? Oder haben wir hier etwas nachgeholfen? Solltet ihr besser aufpassen, was echt ist und was nicht?"

Die Auflösung, die mit Hilfe einer gründlichen Recherche entstanden ist, gibt es am kommendem Sonntag, wenn ich aus Hamburg zurück bin."

Ihr  Jonathan Frakes ... äh Sven Weber ;-)